Verfasst von: PMS | Februar 6, 2009

Fortschritte bei ipS-Forschung

In der Forschung mit ipS wurden jüngst neue Fortschritte gemeldet. Deutschen Forschern ist es gelungen, Nervenzellen mit nur mehr einem fremden Gen (statt bisher 2 bis 4) so umzuprogrammieren, dass sie die Eigenschaften embryonaler Stammzellen (bis zum 8-Zell-Stadium) annehmen. Das Problem der Histoinkompatibilität wird sohin zunehmend beherrschbar.

Weiters bedeutet der verringerte Einsatz fremder Gene (diese werden für die Zellaktivierung benötigt) ein geringeres Risiko, Tumore zu entwickeln. Ziel bleibt weiterhin die Herstellung von ipS ohne Verwendung fremder Erbfaktoren, um einer allfälligen Teratombildung vorzubeugen. Als Ersatz dafür könnten laut derzeitigem Forschungsstand bioaktive Substanzen herangezogen werden.


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