Verfasst von: PMS | Februar 2, 2009

EU kritisiert österreichisches Tabakgesetz

So hat sich das Beppo Mauhart sicher nicht vorgestellt, als er bei der letztwöchigen Podiumsdiskussion dem Gesundheitsminister viel Erfolg bei der Durchsetzung des österreichischen Tabaggesetz-Modells in Brüssel wünschte. EU-Gesundheitskommissarin Androula Vassiliou bezeichnete die „österreichische Lösung“ des Nichtraucherschutzes in Österreich schlicht als NICHT ZUFRIEDENSTELLEND, was Alois Stöger bei der Rechtfertigung des Tabaggesetzes doch etwas in Erklärungsnotstand bringen dürfte.

Ein Resümee nach einem Monat Tabakgesetz NEU zeigt, dass sich Gastronomen nach wie vor im rechtsfreien Raum wähnen. So stößt es beispielsweise auf enormes Unverständnis, dass das Tabakgesetz auch tatsächlich exekutiert wird. Eine Gastronomin aus Graz sorgt mit einer Demonstration der anderen Art für Aufsehen: Zu jedem Getränk wird auch eine Zigarette serviert (vgl KURIER, 1.2.2009, S. 15). Eine überaus qualifizierte Maßnahme, um den eigenen Anliegen Ausdruck zu verleihen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Idee!

Die verhängten Strafen in durchschnittlicher Höhe von EUR 100,– werden von der Gastronomie lediglich belächelt. Eine spürbare Strafe wäre wohl nur ein Boykott aller Raucherlokale durch Nichtraucher bis zum Jahr 2014, denn dann soll ein einheitliches EU-weites Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft treten.


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  1. [...] Quelle: http://stammzellenforschung.wordpress.com [...]


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