… wie es der derzeitige EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy fordert. Obliegen soll dieser die Bewertung europäischer Forschungsinitiativen.
Sarkozy will einen Wettbewerb der Institute lancieren; diese wiederum sollen direkt von EU-Geldern finanziert werden. Infolgedessen soll der Rückstand zu den USA im Bereich F&E verringert und das Lissabon-Ziel von 3% F&E-Quote am BIP übertroffen werden.
Wenige Forschungsinitiativen zu evaluieren hätte die neue Europäische Wissenschaftsakademie in Österreich, denn Medienberichten zufolge sollen die Ausgaben für F&E für die nächsten 5 Jahre von im Juli noch zugesagten EUR 2,35 Mrd. auf EUR 350 Mio. gesenkt werden.
Erst nach Interventionen des Bundespräsidenten sowie von Vertretern aus Wirtschaft und Forschung haben die dafür Verantwortlichen, Pröll und Faymann, dies als einen „Irrtum“ bezeichnet. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei tatsächlich um einen „solchen“ gehandelt hat (eine Bestätigung seitens des Bundesministeriums für Finanzen steht nach wie vor aus), zumal man sich andernfalls genötigt sähe, die obersten Entscheidungsträger der Republik mit ihren Wahlversprechen aus Wahlkampfzeiten zu konfrontieren. Politische Glaubwürdigkeit adé?



[...] BM Hahn innerhalb der nächsten Wochen vorgelegt werden. Selbst auf die Frage nach den verbliebenen EUR 2 Mrd. im Forschungsbudget ist er um eine Antwort nicht verlegen (WZ, S. 10): “Ich gehe jedenfalls davon aus, dass nach [...]
Von: Quo vadis, Forschungsstandort Österreich? « med & tech am Dezember 22, 2008
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