Verfasst von: PMS | Februar 22, 2009

Auszeit

Aufgrund einer beruflichen Veränderung ist es mir leider nicht mehr möglich zum Thema zu bloggen, sodass ich mir eine Auszeit auf unbestimmte Zeit nehme. Für Interessierte bleiben meine Beiträge selbstverständlich weiterhin abrufbar.

An alle Leser ein großes Dankeschön!

Verfasst von: PMS | Februar 15, 2009

Die Wissenschaft scheint auf der Strecke zu bleiben…

Wenn es nicht so wichtig (und traurig) wäre, würde ich dieses Thema nicht immer wieder aufkochen: Es dreht sich abermals ums Forschungsbudget.

Nun haben (u.a. neben der UNIKO) auch die START-Preisträger ihre Bedenken zur aktuellen Lage hinsichtlich der Finanzierung von F&E öffentlich kundgetan. Demnach würden á la longue hochqualifizierte Wissenschafter auswandern, was nicht weniger bedeutet als eine Minimierung der gesamtösterreichischen Wirtschaftsleistung. Die Arbeitsplatzpolitik für Nachwuchsforscher käme zum Erliegen, ebenso staatliche Förderprogramme.

Sich mit diesen Anliegen bei der Regierungsspitze Gehör zu verschaffen, scheint hoffnungslos. Anders lassen sich fehlende Zusicherungen für Forschungsgelder nicht erklären, zumal unbestritten ist, dass gerade in Zeiten einer Rezession antizyklische Investitionen in F&E einen anschließenden wirtschaftlichen Aufschwung nach sich ziehen.

Das einzige Argument, das eine Minderung oder Aussetzung der Forschungsfinanzierung rechtfertigt, ist der Staatsbankrott. Um die Republik Österreich scheint es aber bestens bestellt zu sein. Ein stattliches Bankenhilfspaket, dessen Erweiterung auf Versicherungsunternehmen, eine unsinnige KfZ-Verschrottungsprämie…..alle Branchen werden bedacht…..die Wissenschaft nicht mal “letztwillig”.

Es kann sich mir einfach nicht erschließen, aus welchen Gründen die entscheidungsbefugten und -verpflichteten Damen und Herren Politiker dieses Problem nicht aufgreifen wollen, wo sie doch sonst allzu gern das Image zukunftsorientierter und -besorgter Volksvertreter für sich beanspruchen.

Verfasst von: PMS | Februar 6, 2009

Fortschritte bei ipS-Forschung

In der Forschung mit ipS wurden jüngst neue Fortschritte gemeldet. Deutschen Forschern ist es gelungen, Nervenzellen mit nur mehr einem fremden Gen (statt bisher 2 bis 4) so umzuprogrammieren, dass sie die Eigenschaften embryonaler Stammzellen (bis zum 8-Zell-Stadium) annehmen. Das Problem der Histoinkompatibilität wird sohin zunehmend beherrschbar.

Weiters bedeutet der verringerte Einsatz fremder Gene (diese werden für die Zellaktivierung benötigt) ein geringeres Risiko, Tumore zu entwickeln. Ziel bleibt weiterhin die Herstellung von ipS ohne Verwendung fremder Erbfaktoren, um einer allfälligen Teratombildung vorzubeugen. Als Ersatz dafür könnten laut derzeitigem Forschungsstand bioaktive Substanzen herangezogen werden.

Verfasst von: PMS | Februar 2, 2009

EU kritisiert österreichisches Tabakgesetz

So hat sich das Beppo Mauhart sicher nicht vorgestellt, als er bei der letztwöchigen Podiumsdiskussion dem Gesundheitsminister viel Erfolg bei der Durchsetzung des österreichischen Tabaggesetz-Modells in Brüssel wünschte. EU-Gesundheitskommissarin Androula Vassiliou bezeichnete die “österreichische Lösung” des Nichtraucherschutzes in Österreich schlicht als NICHT ZUFRIEDENSTELLEND, was Alois Stöger bei der Rechtfertigung des Tabaggesetzes doch etwas in Erklärungsnotstand bringen dürfte.

Ein Resümee nach einem Monat Tabakgesetz NEU zeigt, dass sich Gastronomen nach wie vor im rechtsfreien Raum wähnen. So stößt es beispielsweise auf enormes Unverständnis, dass das Tabakgesetz auch tatsächlich exekutiert wird. Eine Gastronomin aus Graz sorgt mit einer Demonstration der anderen Art für Aufsehen: Zu jedem Getränk wird auch eine Zigarette serviert (vgl KURIER, 1.2.2009, S. 15). Eine überaus qualifizierte Maßnahme, um den eigenen Anliegen Ausdruck zu verleihen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Idee!

Die verhängten Strafen in durchschnittlicher Höhe von EUR 100,– werden von der Gastronomie lediglich belächelt. Eine spürbare Strafe wäre wohl nur ein Boykott aller Raucherlokale durch Nichtraucher bis zum Jahr 2014, denn dann soll ein einheitliches EU-weites Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft treten.

Im Rahmen der KURIER-Stadtgespräche fand gestern Abend unter der Moderation von KURIER-CR Christoph Kotanko eine Podiumsdiskussion anlässlich der seit 1.1.2009 geltenden Tabakgesetz-Novelle statt. Diskutanten waren neben dem Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) der Präsident der Ärztekammer, Walter Dorner, die beiden Gastronomen Gabriele Haslauer und Stefan Gergely sowie der ehemalige Vorstand der Austria Tabak und EX-ÖFB-Präsident Beppo Mauhart.

Ausgangspunkt der Debatte war die Frage nach der Qualität der Novelle, ob das Gesetz nun besser geeignet ist, dem Gesundheitsschutz nachzukommen bzw ob es zu zahnlos oder ob es trotz zahlreicher Lücken überhaupt dem Gesundheitsschutz, insb den Angestellten in der Gastronomie, dient. Im Folgenden möchte ich auf einzelne Punkte aus der Diskussion eingehen, die von der Pro-Raucher-Fraktion – ich unterstelle wider besseres Wissen – verkannt wurden.

Beppo Mauhart sprach in seinem Eröffnungsstatement schöne Worte. Von der Entscheidungsfreiheit der Wirte, ob sie ihr Lokal rauchfrei gestalten, von privaten Interessen der Gastronomen, die keiner Regulierung unterliegen dürfen, sogar vom Grundrecht auf Erwerbsbetätigung war die Rede. In all seinen Argumenten war er stets schlecht beraten, denn ein Grundrecht wirkt nicht absolut, sondern findet seine Grenze dort, wo ein anderes Grundrecht verletzt wird. Im konkreten Fall handelt es sich um eine Verletzung des Grundrechts auf Gesundheit, welches aus Art 8 EMRK abgeleitet werden kann und in Art 3 der Grundrechte-Charta ausdrücklich verbrieft ist. Umso mehr hat der Gesetzgeber im Rahmen seiner Schutzpflichten für den Erlass positiver Maßnahmen Sorge zu tragen, um dem Nichtraucherschutz in der Gastronomie bzw am Arbeitsplatz nachzukommen. Dass derartige Vorschriften dem Recht auf freie Erwerbsbetätigung nicht entgegenstehen, sieht man an Gabriele Haslauer, die ein rauchfreies Café erfolgreich führt.

Den zweiten Aspekt, den ich herausgreife, geht an die Adresse des Gesundheitsministers Alois Stöger. Auf meine Frage, weshalb das seit 1.1.2009 geltende Tabakgesetz großzügige Übergangsregelungen zulässt, die von manchen Gastronomen durch die Anmeldung baulicher Maßnahmen 1,5 Jahre in Anspruch genommen werden können, und dadurch eine massive Chancenungleichheit innerhalb der gesamten Branche (Raucher werden Raucherlokale den Nichtraucherlokalen vorziehen –> Umsatzeinbußen zu Lasten derer, welche die Übergangsregelungen nicht in Anspruch nehmen können) bewirkt, gab er lapidar zur Antwort: “Eine Chancenungleichheit sehe ich nicht.” Auf eine Begründung wartete das Auditorium vergeblich. Weiter nachgefragt, wieso in Hinblick auf das bevorstehende Verbot aus Brüssel (voraussichtlich 2014) nicht bereits jetzt unmissverständliche Regelungen getroffen wurden, meinte der Gesundheitsminister, dass er nicht wisse, welche Rechtsakte mit welchen Inhalten von der EU vorbereitet werden. Kurz hat sich in meinem Inneren eine gewisse Sorge um die Kompetenz des Ministers breitgemacht. Im nächsten Gedanken wurde mir aber klar, dass dem nicht so sein kann, es sich bei dieser Beantwortung lediglich um eine Standardfloskel gehandelt haben muss, um unangenehmen Fragen auszuweichen. Denn wer sollte es eher wissen als er?

Zuletzt kann ich Kritik bezüglich der Organisation und des Ablaufs der Podiumsdiskussion nicht unerwähnt lassen. Wiewohl der Diskurs durchaus zur Sensibilisierung beigetragen hat, ging er doch an den am meisten Betroffenen, nämlich am Personal, völlig vorbei. Während Lokalgäste im Mittel 2-3 Stunden in einem Restaurant zubringen und sich Nichtraucherlokale aussuchen können, mangelt es Kellnern und Servicekräften an dieser Wahlfreiheit zumeist. Hier versagt der Arbeitnehmerschutz komplett. Und für das Personal ist nun mal das Restaurant der Arbeitsplatz. Konsequenterweise müssten daher die Gegner jedweder Verbote dafür sorgen, mündig Minderjährigen bzw deren gesetzlichen Vertretern bereits auf Berufsmessen mitzuteilen, dass bei der Wahl des Lehrberufes Koch/Kellner damit gerechnet werden muss, 40+ Jahre passiv zu rauchen. Nur so käme man der Aufklärungsverpflichtung nach. Aus diesem Grund habe ich einen Personalvertreter am Podium schmerzlich vermisst.

Verfasst von: PMS | Januar 27, 2009

Neue medizinische Universität in Linz?

Ganz andere Probleme als jene bei Universitäten und Fachhochschulen herrschen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz vor. Während LH Pühringer (ÖVP) vom Bedarf einer medizinischen Universität überzeugt ist, winkt sein Parteikollege, Wissenschaftsminister Hahn, ab. Als Begründung bedient sich Hahn des Kostenarguments, wonach die derzeitigen drei medizinischen Universitätsstandorte (Innsbruck, Graz, Wien) rund 33% des Unibudgets aufzehren.

Pühringer kontert mit mangelndem Medizinernachwuchs und mehr Ärztebedarf infolge stetig steigender Lebenserwartung. Dass laut Hahn kein Bedarf für eine medizinische Universität am Standort Linz gegeben ist, wird von Vertretern sämtlicher Parlamentsparteien dementiert. Ohne diese Belege, insbesondere die (noch) vorhandenen Budgetmittel, verifizieren zu können, muss aber folgende Regel gelten: Nach dem Leitsatz “Stärken stärken” ist zunächst die Finanzierung der bestehenden Institutionen vereinbarungsgemäß sicherzustellen. Erst wenn Forschung & Lehre finanziell abgesichert sind, um dem Lissabon-Ziel unter Ausblendung eines sinkenden BIP infolge der Wirtschaftskrise (–> so kann eine weltweite Technologieführerschaft begründet werden) nachzukommen, wären Überlegungen hinsichtlich eines vierten universitären Medizinstandortes angebracht.

Ein Blick ins Regierungsprogramm der 24. GP (S. 179 ff.) verrät indessen, dass eine zusätzliche medizinische Universität notwendig scheint (arg.: “Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung für alle Menschen in Österreich“). Diese qualitativ hochwertige medizinische Versorgung kann man aber nur dann erfüllen, wenn die Zahl der Patienten mit jener der Ärzte in keinem Missverhältnis steht.

Verfasst von: PMS | Januar 26, 2009

Fachhochschulen im Abseits?

In letzter Zeit habe ich viel über die geplant gewesene Austrocknung des Unisektors und die daran anknüpfenden düsteren Wirtschaftsprognosen geschrieben und dabei die Fachhochschulen ausgeblendet gelassen. Dabei trifft der seitens der Regierung verordnete Sparkurs die Fachhochschulen in ungleich stärkerem Ausmaß, wurde doch deren Bundesförderung seit dem Jahr 1993 nicht mehr erhöht, was einem inflationsbedingten Minus von knapp 50% entspricht.

In Relation zu den Universitäten steigen die Fachhochschulen mit einem Mehrbetrag von 4 – 13% in den Verhandlungen mit dem Wissenschaftsministerium eher bescheiden aus (vgl DerStandard, 24./25.01.2009, S. 8), zumal vor den Neuwahlen im letzten Herbst EUR 68 Mio. kolportiert wurden. Ein entsprechender Entschließungsantrag wurde vom letzten Nationalrat im September 2008 eingebracht. Rückendeckung erhält die UNIKO jetzt vom Österreichischen UniversitätsprofessorInnenverband, der auch auf die Einhaltung der Zusagen vom letzten Sommer bezüglich der Forschungsförderung dringt.

Verfasst von: PMS | Januar 25, 2009

Embryonale Stammzellenbehandlung am Menschen (GRNOPC1)

Mit Obamas Amtsübernahme wurde nun in den USA eine neue Stammzellenbehandlung an querschnittgelähmten Menschen seitens der U.S. Food & Drug Administration (FDA) genehmigt.

Diese Therapie mit dem Namen GRNOPC1 gilt als die erste weltweit zugelassene Behandlung mit embryonalen Stammzellen, wobei diese den Patienten direkt ins Rückenmark gespritzt werden. In der Folge sollen die Betroffenen gelähmte Körperteile wieder bewegen und spüren können.

Die Genehmigung sieht mehrere Versuchsreihen vor, die allesamt auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. Zuvor hat diese Technik bereits im Tiermodell bei Ratten und Mäusen reüssiert. Bei der Anwendung am Menschen dürften die Umgehung der körpereigenen Immunabwehr einerseits, sowie die Vermeidung der Bildung von Tumoren andererseits, die größten Hürden darstellen, die es zu bewältigen gilt.

Verfasst von: PMS | Januar 23, 2009

Neue Stammzellentherapie für Schlaganfallpatienten

Große Hoffnungen setzen schottische Forscher in ein neues Stammzellentransplantationsverfahren für Schlaganfallpatienten.

Einem Bericht der ORF-Journalistin Bettina Madlener zufolge sollen dabei einem abortierten Fötus extrahierte Stammzellen zur Anwendung gelangen. Fälschlicherweise bezeichnet Madlener diese Stammzellen statt fötal als embryonal. Mancher möge jetzt der Meinung anhaften, dies sei rein juristische Wortklauberei, vielmehr zeichnen sich aber embryonale Stammzellen gegenüber fötalen durch ein – bewusst laienhaft und vereinfacht ausgedrückt – gesteigertes Entwicklungs- und Spezifikationspotenzial (in Organe/Gewebe) aus, andererseits sind in der britischen Rechtsordnung auch jeweils unterschiedliche Rechtsquellen einschlägig. Unterfallen embryonale Stammzellen dem Regime des Human Fertilisation & Embryology Acts 1990 inkl. der zugehörigen und auf unterer Gesetzesebene rangierenden Regulations 2001, so werden fötale Stammzellen dem Anwendungsbereich der – mittlerweile überholten – Polkinghorne Guidelines zugeordnet.

Zurück zum schottischen Ärzteteam und deren neuer Heilmethode: Diese behördlicherseits genehmigten Praktiken sehen über einen Zeitraum von rund zwei Jahren Transplantationen fötaler Stammzellen in das Gehirn vor. Dadurch sollen jene im Zuge eines Schlaganfalles zerstörten Areale wiederhergestellt und infolgedessen die mentalen Fähigkeiten sowie die Mobilität der Betroffenen verbessert werden.

Erwartungsgemäß gibt es zu diesem Vorhaben massive ethische Kritik, die es nicht lohnt an dieser neu aufzukochen, zumal sie lediglich Embryonen- nicht hingegen Patientenethik thematisiert. Nachzulesen ist sie ohnehin in nahezu sämtlichen fachspezifischen/ethisch-relevanten Medien.

Langfristig wird dieses neue Heilverfahren als Begleitung zum derzeitigen Standard der Physiotherapie bzw. vice versa gesehen.

Worin liegen die Risiken einer Stammzellenverpflanzung in das Gehirn? Aus der Behandlung von Parkinson-Patienten mittels neuronaler Fötalstammzellen sind bereits – teilweise ernüchternde – Ergebnisse bekannt: So wurden bei 15% der Patienten schwerwiegende Komplikationen registriert (Kontrollverlust bei Bewegungen, Zähneknirschen, Sprachverlust). Leichte Verbesserungen machten sich indessen nur bei unter 60-Jährigen breit. Diese Umstände werden seitens der Forschung als Rechtfertigung für eine Intensivierung der Beforschung embryonaler Stammzellen ins Treffen geführt (mwN Schneider, Beschleunigung – Merkantilisierung – Entdemokratisierung? in: Oduncu/Schroth/Vossenkuhl, Stammzellenforschung und therapeutisches Klonen [2002] 211 FN 2).

Eine weitere nicht zu vernachlässigende Unbekannte liegt im Grad der Histoinkompatibilität, welche die Wissenschaft bei adultem Einsatz – aufgrund bereits vorangeschrittener Zellteilung und Spezifizierung – vor ungleich größere Herausforderungen stellt als bei embryonalem.

 

Studien:

  • Freed et altera (2001), Transplantation of embryonic dopamine neurons for severe Parkinson’s disease, New England Journal of Medicine 344 (710 ff)
  • Kolata (2001), Cell Implants in Parkinson’s Study Case “Catastrophe”, NY Times, 9.3.2001, A1

Mit einer entfesselten Rede im Rahmen seiner Inauguration noch fast die ganze Welt entzückt, wandte sich der neue US-Präsident Barack Obama gestern bereits dem aktuellen Tagesgeschäft zu. Welche Amtshandlungen aber hat er an seinem ersten offiziellen Arbeitstag als Präsident vollzogen?

Erwartungsgemäß standen Besprechungen zum Konjunkturpaket, zum geplanten Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak und aus Afghanistan, die vorerst zeitlich (bis 20. Mai) befristete Aussetzung der Terrorverfahren im Gefangenenlager Guantanamo Bay sowie die Ernennung des ehemaligen Senators George Mitchell, der sich bereits in Nordirland-Konflikt einen Namen gemacht hat, zum Nahost-Gesandten, auf der Agenda.

Fernab dieser aktuell-tagespolitischen Themen gab es auch – wie im Wahlkampf angekündigt – erste Unterredungen zur Beseitigung des restriktiven Rahmens die Stammzellenforschung betreffend. Konkret dürfte sohin eine öffentliche Förderung neuer Stammzelllinien installiert werden. Das Alibi-Modell nach Bush, wonach nur bereits erzeugte und explizit aufgelistete Linien einer staatlichen Förderung zugänglich waren, wird aller Voraussicht nach verworfen werden.

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